Wissenschaftliche Bestätigung

Schon längst wurde nachgewiesen, dass selbst einfache Formen muskulärer Beanspruchung, wie langsames Gehen, die regionale Gehirndurchblutung signifikant steigern - unabhängig von der Bewegungsart, Dauer und Intensität. Bewegung verbessert demnach nicht nur die körperlichen Funktionen, sondern führt ebenfalls zu höheren geistigen Leistungen.

Relevant für das Aktivia – Konzept sind die Untersuchungen, die belegen, dass die körperliche Aktivität sich positiv auf das Arbeitsgedächtnis zur aktiven Aufrechterhaltung von Informationen und Reaktionen auswirkt.

Das Arbeitsgedächtnis hat aber nicht nur die kurzzeitige Informationsspeicherung zur Aufgabe, sondern kann diese durch Bewegung verbessert für weitere Operationen zur Verfügung stellen, sie im Langzeitgedächtnis speichern und wieder zurückholen, um sie erneut verfügbar zu machen.>>>

Highlights der Tour:
  • Kanutour auf der Semois von Campingplatz zu Campingplatz
  • naturbelassene Flußlandschaft
  • Eisvögel und Bieber

>>>Wissenschaftliche Testverfahren konnten nachweisen, dass körperliche Bewegung schon ab 30 min. Dauerbelastung zu einer Aktivierung von Neurotransmittern führt! Außerdem bewirkt körperliche Bewegung einen Anstieg der O²-Aufnahme mit verstärkter O²-Sättigung im Gehirn, was zusätzlich die Verbesserung der Arbeitsgedächtnisleistung unterstützt.

Wenn über muskuläre Beanspruchung kognitive Prozesse, Lernleistungen und emotionale Entwicklung gefördert werden, lassen sich daraus Argumente für eine Einbettung von Sport und Bewegung innerhalb von Ausbildungs- und Lernphasen ableiten und gezielte Bewegungskonzepte gewinnen extrem an Bedeutung.

Zusammenfassung einer Dissertation von 2005 Universitätsklinikum Ulm
Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer
Das bewegte Gehirn
Exekutive Funktionen und körperliche Aktivität